Brigitte EuroKA Beauty 2001
Euro-Marken, multinationale und nationale Marken

In diesem Modell werden Marken unter Berücksichtigung ihres Europäisierungsgrads in Gruppen eingeteilt. Diese Analyse bietet eine zusätzliche Perspektive bei der Frage, welche Marken auf europäischer Ebene miteinander konkurrieren und – zumindest theoretisch – in der Lage sind, übergreifende Kommunikationskonzepte in den Kernmärkten Europas zu realisieren. Dabei wird die Einordnung und Abgrenzung der Marken in Euro-Marken, multinationale Marken und nationale Marken anhand der Grenzen des relativen Marktgewichts von > 50 und < 25 vorgenommen.

Euro-Marken: Das relative Marktgewicht dieser Marke ist in allen untersuchten Ländern > 50.

Multinationale Marken: Diese Marken sind in mindestens zwei Märkten stark etabliert (d.h. relatives Marktgewicht > 50), jedoch nicht in allen Ländern. Je nach Anzahl der Länder, in denen sie ein relatives Marktgewicht > 50 erreichen, lassen sie sich in multinationale Marken mit Schwerpunkt in vier, drei oder zwei Märkten differenzieren.

Mononationale Marken: Diese Marken konnten bislang nur in einem Land ein relatives Marktgewicht > 50 erzielen, in den anderen Ländern liegt sie unter dem Grenzwert.

Einen Sonderfall bilden einige Marken, die man als „binationale Marken“ bezeichnen könnte. Diese erreichen zwar in zwei Märkten ein hohes relatives Marktgewicht, sind in den anderen Ländern der Erhebung hingegen weitgehend unbedeutend, d.h sie erreichen dort nicht einmal ein relatives Marktgewicht von 25.

Weitere sechs Statements zum Thema Beauty beschreiben Aspekte, die weder mit den acht Einstellungsdimensionen noch untereinander korrelieren, also unabhängige Facetten des Verbraucherbewusstseins aufzeigen.

Bevor Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Einstellungen europäischer Verbraucherinnen aufgezeigt werden, wird die Bedeutung der untersuchten Einstellungsdimensionen und -aspekte für den europäischen Gesamtmarkt dargestellt.






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