In diesem Modell werden Marken unter Berücksichtigung
ihres Europäisierungsgrads in Gruppen eingeteilt. Diese Analyse bietet
eine zusätzliche Perspektive bei der Frage, welche Marken auf europäischer
Ebene miteinander konkurrieren und zumindest theoretisch
in der Lage sind, übergreifende Kommunikationskonzepte in den Kernmärkten
Europas zu realisieren. Dabei wird die Einordnung und Abgrenzung der Marken
in Euro-Marken, multinationale Marken und nationale Marken anhand der
Grenzen des relativen Marktgewichts von > 50 und < 25 vorgenommen.
Euro-Marken: Das relative Marktgewicht dieser Marke ist in allen untersuchten
Ländern > 50.
Multinationale Marken: Diese Marken sind in mindestens zwei Märkten
stark etabliert (d.h. relatives Marktgewicht > 50), jedoch nicht in
allen Ländern. Je nach Anzahl der Länder, in denen sie ein relatives
Marktgewicht > 50 erreichen, lassen sie sich in multinationale Marken
mit Schwerpunkt in vier, drei oder zwei Märkten differenzieren.
Mononationale Marken: Diese Marken konnten bislang nur in einem Land ein
relatives Marktgewicht > 50 erzielen, in den anderen Ländern liegt
sie unter dem Grenzwert.
Einen Sonderfall bilden einige Marken, die man als binationale Marken
bezeichnen könnte. Diese erreichen zwar in zwei Märkten ein
hohes relatives Marktgewicht, sind in den anderen Ländern der Erhebung
hingegen weitgehend unbedeutend, d.h sie erreichen dort nicht einmal ein
relatives Marktgewicht von 25.
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Weitere sechs Statements zum Thema Beauty beschreiben Aspekte, die weder mit den acht Einstellungsdimensionen noch untereinander korrelieren, also unabhängige Facetten des Verbraucherbewusstseins aufzeigen.
Bevor Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Einstellungen europäischer Verbraucherinnen aufgezeigt werden, wird die Bedeutung der untersuchten Einstellungsdimensionen und -aspekte für den europäischen Gesamtmarkt dargestellt.
