Markenpersönlichkeiten sind das Ergebnis von Kommunikation.
Sie entstehen in den Köpfen der Verbraucher, die einem prinzipiell
mit anderen Produkten austauschbaren Produkt eine spezifische,
unverwechselbare Identität zuschreiben.
Die Verwendung einer Marke ist nur selten Zufall; sie ist vielmehr in
aller Regel das Resultat eines komplexen kommunikativen Prozesses, in
dem die Marke zunächst aus dem Stadium des Nichtkennens ins Bewusstsein
potenzieller Verbraucher tritt, dort eine emotionale Aufladung erhält,
die zum Probierentschluss führt, und letztlich bei Gefallen wiederholt
und regelmäßig genutzt wird. Dabei befindet sich die Marke
in permanenter Konkurrenz zu anderen Produkten, die ebenfalls um die Gunst
ihrer Zielgruppe werben.

Schon das Experiment EuroKA des Jahres 1991 zeigte, dass sich der Markendreiklang
der Studienreihe Brigitte KommunikationsAnalyse sinnvoll für Positionsbestimmungen
von Marken im europäischen Ausland einsetzen lässt. Auch heute
gilt:
Der Markendreiklang funktioniert
Er lässt sich auf andere Märkte Europas übertragen und
bestätigt, dass Sympathie auch dort der Schlüssel zum Erfolg
ist. Markensympathie filtert aus dem Feld aller bekannten Marken diejenigen
heraus, die für eine Verwendung in Frage kommen. Sympathiepotenziale
können auch in diesem internationalen Vergleich als strategisch höchst
relevante Kerngrößen effizienter Markenkommunikation betrachtet
werden.
Der Markendreiklang differenziert
Er differenziert nicht nur zwischen Marken, sondern auch zwischen Märkten.
Länderspezifische Besonderheiten seien sie allgemein soziokultureller
Natur oder marketingbedingt beeinflussen die Marktposition von
Marken in unterschiedlichen europäischen Sprachräumen.
Der Markendreiklang definiert
Der Markendreiklang ist geeignet, die Bedeutung einzelner Marken in Europa
zu beschreiben. So lässt sich das Marktgewicht über Ländergrenzen
hinweg bestimmen und Marken können je nach ihrer spezifischen Bedeutung
in einzelnen Ländern als Euro-Marken, multinationale Marken oder
nationale Marken charakterisiert werden.
