Brigitte KommunikationsAnalyse 2002
Markenanalyse

Die Standard-Auswertungstools der Markenanalyse ermöglichen einen prägnanten Überblick über den Ist-Status, die Entwicklung und die Entwicklungschancen einer Marke.

Kern der Markenanalyse ist der Markendreiklang – ihre Bekanntheit, Sympathie und Verwendung. Diese Eckpunkte erlauben eine Standortbestimmung, die weit mehr Möglichkeiten beinhaltet als die Betrachtung reiner Verwenderdaten. Wer weiß, wie viele Frauen eine Marke verwenden, kennt ihren Status quo. Wer jedoch zusätzlich weiß, wie vielen und welchen Konsumentinnen die Marke bekannt ist, wie sympathisch sie ist und bei wem sie Anklang findet, weiß mehr über ihre Konstitution und kann die mittelfristigen Erfolgschancen seiner Marke abschätzen. Markenpräferenzen entstehen im Vorfeld des ersten Kaufs: Eine Analyse, die darauf abzielt, dieses Vorfeld zu durchleuchten, bietet einen Fundus an Informationen, die für effiziente strategische Markenführung nutzbar sind.

Dies gilt umso mehr, wenn die Markenanalyse nicht nur die eigene Marke, sondern auch das Konkurrenzfeld einbezieht. Wer überprüft, in welcher Verfassung direkte Wettbewerber sind, und deren Dreiklangsprofil in Beziehung zur eigenen Marke setzt, kann in der Kommunikation eigene Stärken besser herausstellen und erkennbare Schwächen gezielt korrigieren.

Darüber hinaus ermöglicht es die methodische und inhaltliche Kontinuität der Untersuchungsreihe in aller Regel, die Entwicklung der eigenen Marke und ihres Konkurrenzfeldes im Zeitverlauf zu verfolgen. Damit lassen sich Entwicklungen nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ analysieren: Auch wenn Dreiklangspotenziale sich in ihrer Größenordnung nicht oder nur unwesentlich verändert haben, wird transparent, ob strukturelle Entwicklungstrends stattfinden.

Markenprofile vertiefen das Wissen über die Potenziale der Marken. So lässt sich etwa einschätzen, welche Frauen als Verwendernachwuchs in Frage kommen und wodurch sie sich von Frauen unterscheiden, die zur jeweiligen Marke (noch) keine Beziehung haben.

Die Markenprofile der KA beschränken sich dabei nicht auf demographische Dimensionen, sondern beziehen konsumrelevante Einstellungsmuster und Verhaltensweisen zur Charakterisierung der Dreiklangspotenziale ein.






Kontakt | Impressum